Himbeer-Pistazientorte – eine Review

Anlässlich des Geburtstags meines Sohnes habe ich mich an die wunderschöne Pistazientorte von www.einfachbacken.de herangewagt. Hier werde ich den Aufbau der Torte erklären und verraten, ob ich das Rezept weiter empfehlen kann.

Okay eines vorab – frische Himbeeren und Pistazien sind generell eine kostspielige Sache. Die Torte ist verhältnismäßig wirklich teuer und sollte für besondere Ereignisse verwendet werden. Gerade für die Füllung können bestimmt auch gefrorene Himbeeren verwendet werden – ich habe mich hier jedoch strikt (na gut, weitestgehend auf jeden Fall) an das Rezept gehalten.

Die Torte besteht aus mehreren Pistazienböden, einer Himbeercreme, welche die Böden zusammenhält und einer Pistaziencreme, welche außen verstrichen wird. Zur Dekoration habe ich gehackte Pistazien, frische Himbeeren und zwei Figuren von Peter Pan verwendet; im Original kommen noch getrocknete Himbeeren (weiß jemand, wo man die findet?) hinzu.

Optisch macht die Torte wirklich einiges her: Ganz ohne farbliche Zusätze entsteht eine wunderschöne grüne Farbe, die perfekt mit den Himbeeren harmoniert. Auch der Anschnitt sieht, wenn das Schichten einigermaßen gelungen ist, wirklich toll aus. Hier werden grüne Tortenböden mit einer zartrosa Himbeercreme bestrichen und anschließend mit einigen frischen Himbeeren “zwischendekoriert”. Durch die gehackten Pistazien, welche außen an die Pistaziencreme “angeworfen” wurden, können kleine Schönheitsfehler kaschiert werden, die beim Verstreichen der äußeren Pistaziencreme entstanden sind. Da ich nach wie vor keine drehbare Tortenplatte besitze, habe ich meine feste Tortenplatte auf eine drehbare Käseplatte gelegt und so die Torte bestrichen und “beworfen” – hat wunderbar funktioniert und kann ich wärmstens empfehlen!

Nun zum Geschmack. Zuerst war ich skeptisch, wie die Torte bei meinen Gästen ankommt, denn nicht jede:r mag Himbeeren und Pistazien schonmal grad gar nicht (ich liebe beides!). Doch alle haben sich ein Stückchen genommen und waren wirklich begeistert von der Kombination. Die Pistazienböden sind relativ fest, was jedoch mit der weichen Himbeercreme perfekt harmoniert. Ich persönlich fand sie ein bisschen zu mächtig, aber das Gefühl habe ich bei fast jeder Torte, die ich esse.

Insgesamt kann ich die Torte absolut weiterempfehlen. Optisch ist sie wirklich ein Highlight und hat auch geschmacklich einiges zu bieten. Einziger Kritikpunkt ist tatsächlich der relative hohe Preis, da viele Pistazien, ein Glas Pistaziencreme und viele frische Himbeeren benötigt werden, welche gut ins Portemonnaie schlagen. Doch nichtsdestotrotz werde ich die Torte sicherlich nochmal backen, denn dafür war sie einfach viel zu lecker.

Hat euch der Review gefallen? Lasst mir einen Kommentar da! 🙂

Josefine

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